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Osnabrück stellt sich vor


Osnabrück ist mit rund 158.000 Menschen wirtschaftliches und kulturelles Ober-

zentrum im westlichen Teil Niedersachsens und Herzstück des Osnabrücker Landes. Osnabrück ist das Zentrum eines großen Bistums, war über Jahrhunderte Haupt-

stadt eines unabhängigen deutschen Landes, des Hochstiftes Osnabrück, das 1802 in den Turbulenzen der napoleonischen Zeit seine Unabhängigkeit verlor und hannoverisch wurde. Die reizvolle Lage zwischen Teutoburger Wald und Wiehenge- birge mit zahlreichen Heilbädern in unmittelbarer Nachbarschaft bieten einen hohen Freizeitwert. Als einzige deutsche Großstadt liegt Osnabrück mitten in einem Naturpark – dem UNESCO Geopark TERRA.vita. Dabei reichen die "Grünen Finger" bis in die Stadt, so dass es an den meisten Stellen möglich ist, in Naturnähe zu wohnen. Den Eindruck einer alten Stadt vermitteln der Dom und das Barockschloss sowie die als Besucherziel sehr beliebte Altstadt mit mittelalterlichen Wehranlagen und Fachwerkhäusern.


Marktplatz in Osnabrück: Rathaus des Westfälischen Friedens, Stadtwaage

und Marienkirche


Im kulturellen Bereich kann Osnabrück mit einem ganzen Bündel attraktiver Angebote aufwarten, die vom Theater über den Zoo bis zum Botanischen Garten reichen. Das alljährliche europäische Medienkunstfestival und die Ausstellungen in der Kunsthalle Dominikanerkirche finden bundesweit und international Beachtung. In der reich gegliederten Museumslandschaft ist das Felix-Nussbaum-Haus die jüngste und zugleich spektakulärste Einrichtung.

Das von dem amerikanischen Stararchitekten Daniel Libeskind im dekonstruktivistischen Stil konzipierte Haus für die weltweit größte Sammlung von Bildern des jüdischen Malers Felix Nussbaum erregte weltweit Aufsehen und Anerkennung. Zum 50. Todestag des Künstlers Friedrich Vordemberge-Gildewart feierte seine Geburtsstadt Osnabrük ihn im sogenannten "v-g"-Jahr mit einer Reihe von Veranstaltungen, die den Künstler in seiner Vielseitigkeit als Maler, Grafiker, Innenarchitekt, Typograf und Baugestalter präsentieren. v-g zählt zu den Pionieren konkreter Kunst und lässt sich als deutscher Vertreter dem Konstruktivismus zuordnen.

Auch historisch betrachtet hat Osnabrück einiges zu bieten: Diese niedersächsiche

Stadt spielte eine entscheidende Rolle bei der Beendigung des Dreißigjährigen Krieges, denn Osnabrück und Münster sind die Städte des Westfälischen Friedens von 1648. 1643 begann der erste europäische Friedenskongress, der 1648 einen Schlusspunkt hinter das Grauen des Dreißigjährigen Krieges setzte. In Osnabrück wurden bedeutende Teile des Westfälischen Friedens ausgehandelt. Das Vertragswerk kann als eine der Geburtsstunden des neuzeitlichen und modernen Europas bezeichnet werden.

Mit diesem wurden darüber hinaus Grundlagen auch für unser modernes Rechtsverständnis gelegt. So haben die Europäschen Mächte mit dem Westfälischen Frieden das Prinzip "Recht vor Macht" durchgesetzt. Außerdem hat der Vertrag die Basis für einen Religionsfrieden gelegt.

Und auch heute noch wird Osnabrücks Profil durch ein intensives friedenspolitisches Engagement und gelebte Toleranz geprägt. So wurde 2012 das Institut für Islamische Theologie an der Universität Osnabrück eröffnet.

Alle zwei Jahre vergibt die Stadt den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis zur Erinnerung an das von tiefem Humanismus geprägte Lebenswerk des aus Osnabrück

stammenden Schriftstellers, und sie fördert das Remarque-Friedenszentrum.

Seit 2001 ist Osnabück Sitz der im Jahr zuvor gegründeten Deutschen Stiftung Friedensforschung. Sie fördert wissenschaftliche Vorhaben, den wissenschaftlichen Nachwuchs, initiiert Konferenzen, hilft bei der Vernetzung von Forschungsinstitutionen und ist dadurch ein wichtiger Knotenpunkt für die Friedensforschung.

Wichtige Impulsgeber zur Erzeugung eines innovativen Klimas sind Universität und Hochschule, dessen internationale Studiengänge bei den 22.000 Studierenden hoch im Kurs stehen. Zur innovativen Weiterentwicklung des Stadtbildes tragen auch die Umwandlungen der ehemaligen britischen Kasernengelände bei, die sich unter anderem durch verbindende Konzepte von Wissenschaft und Wohnen auszeichnen. Im Zuge der Konversion wurden sechs Kasernenareale mit einer Gesamtfläche von rund 160 Hektar sowie insgesamt 1.340 Wohneinheiten frei. Darüber hinaus setzt die in Osnabrück ansässige Deutsche Bundesstiftung Umwelt Impulse bei der europaweiten, bundes-weiten und lokalen Umsetzung von Projekten zum Umweltschutz.

Als Industriestandort expandiert Osnabrück weiter und gewinnt zunehmend an Attraktivität: Neben der Autoproduktion haben sich insbesondere Logostikunter- nehmen, Speditionen, Stahl- und Kabelindustrie, Unternehmen der Lebensmittel- branche und im Dienstleistungssektor angesiedelt.

Quelle: http://www.osnabrueck.de/5038.asp


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